Wednesday, September 9, 2009

Wie die Zeit vergeht...

"Wie die Zeit vergeht!" So sagt man oft während des Lebens. Die Ehepaar, als sie von der Hochzeitsreise zurückkommen; die Eltern, als ihr Baby zum ersen Mal tretet, und gar bald an der Universität geht; der alte Mann im Krankenhaus, der wenige Zeit zum Leben hat; bei allen vergeht schnell die Zeit.

Aber noch findet man sich in anderen Zeiten; Zeiten, worin man sich fragt, wie er die langweilige Zeit vertreiben kann. Als man in der Grundschule ist; als man arbeitet; als man als man sich von der Krankheit erholt; dann vergeht die Zeit doch langsam. Jede Sekunde kann man zählen; die Minuten dauern eine Stunde; die Stunden sind unerträglich; der ganzen Tag ist eine Ewigkeit.

Wie kann es so sein? Die Zeit ist konstant. Sie passiert nicht schneller noch langsamer. Die Armbanduhr läuft immer regelmäßig und ändert sich nie. Was denn macht die Unterschied? Der Eindruck. Die Situationen worin die Zeit vergeht sind die, worin man nicht an die Zeit denkt. Obwohl die Stunde genauso lang sind, wenn man sich unterhält oder langweilt, bemerkt man mehr die Zeit, wenn man sich langweilt. Im Wartezimmer gibt es immer eine Uhr. Im Kino gibt es keine.

Das stellte die Frage vor: "Ist es wohl, die Zeit verteiben zu wollen?" Natürlich gibt es Umstände, die niemand erleben will. Schwierige Zeiten von der Arbeitslosigkeit; langsame Zeiten von der Arbeit, die man nicht mag, einsame Zeiten wenn die Freunde wit sind, Trauerzeiten, die unendlich erscheinen. Aber solche Zeiten schaffen den Kontrast. Sie versichern, dass die gute Zeiten wirklich gut sind. Sie lassen man die Dankbarkeit spüren. Ohne solche Zeiten wäre das Leben etwas leeres, etwas zu perfektes. Solche Zeiten schaffen die Menschlichkeit.

1 comment:

Christian Damon said...

Viel besser als meine. Sehr gut geschrieben. Es ist interessant wie die Zeit sich aendert als wir aelter werden. Es ist gut manchmal danach zu denken das die Zeit schnell geht und wir mussen es schaetzen.