Schreibanlässe 1. s. 298
Nachdem Herbert weggefahren ist, freut er sich, dass er nach Hause gehen kann. Er findet seine Familie und wohnt bei ihnen einige Monate, aber er wird traurig, nicht mit seinen Freunden zu sein. Er vermisst Marie sehr (und auch Inga, manchmal). Es fällt ihm schwer, sich an das normale Leben zu gewöhnen, nachdem er so viele Zeit ohne ein zu Hause gelebt hat. Er findet das alltägliche Leben fremd und langweilig, und sucht weiter Abenteuer. An einer Nacht kriecht er von seinem Haus weg und schleicht in einen Zug, der nach Deutschland fährt. Endlich kommt er an die Stadt, wo er die Mädchen traf. Er versteckt sich im Schulgelände und überrascht Marie, als sie in der Nacht draußen geht.
Sunday, December 6, 2009
Saturday, November 14, 2009
Nachdem Daniel und Juli mit Melek und Isa nach Hamburg zurückgekehrt sind, leben sie ihr normales Leben weiter. Juli verkauft Schmuck mit ihrer Freudin, und Daniel unterrichtet seine Klassen. Julis Freundin ergeistert sich, wenn sie alles, was passiert ist, hört. „So habe ich dir gesagt, nicht wahr?“ sagte sie Juli. Obwohl Juli glaubt, dass die Hochzeit bei der Grenze genügt, entscheidet sich Daniel, dass sie wirklich heiraten sollen. Er plant eine traditionelle Hochzeit, aber Juli will etwas exotischeres. Endlich heiraten sie. Ihre Freunde, Familie, und Bekante fragen sie, wohin sie für die Flitterwoche fahren. „Wir wissen eigentlich nicht!“ antworten sie. Sie verlassen die Hochzeit, noch mit ihren Hochzeitsklamotten, und trampen mit dem ersten Auto, das für sie anhält.
Sunday, November 8, 2009
Am Ende kommen Touristen
Morgen fahre ich ab, und ich muss mich noch fragen: Warum? Warum habe ich gewählt, meinen Zivildienst im Ausland zu tun? Ich habe ein Abenteur gesucht. Ich wollte nach Krakau oder Warschau fahren, um in einer Großstadt zu dienen. Irgendwo, worin es viel zu tun gibt, wo ich viel sehen könnte, wo die Leute interessant wären. Aber nein: ich werde in einer blöden Kleinstadt dienen. Ich kann ihre Sprache nicht, und sie können die meine auch nicht. Was könnte langweiliger sein? Warum habe ich das gewählt? Wie werde ich die Zeit verbringen? Wie werde ich es überleben? Neun Monate ist eine lange Zeit! Neun Monate ohne Freunde und ohne Spaß...wenn ich es alles nur vermeiden könnte!
Thursday, November 5, 2009
Alles auf Zucker
Die Familie freut sich doch: obwohl sie die Erbschaft nicht bekommen haben, können sie ihre Schulden mit dem Preisgeld von dem Billiardspiel begleichen. Alle leben ruhig und froh, bis etwas neues passiert. Thomas und Lilly entscheiden sich, zu heiraten. Die Problem fangen an, wenn die Familie Zuckermann ihrem Rabbiner über die Hochzeit erzählt. Er fordert, dass Thomas orthodox sei, bevor sie heiraten dürfen. Jaeckie findet das blöd. Er will, dass sein Sohn frei ist. Aber Thomas ist bereit, irgendetwas zu tun um Lilly heiraten zu können. Seine schicken, modernen Klamotten wechselt er gegen die traditionelle Kleidung der Juden. Er lies die Thora und lernt Hebräisch und Jiddisch. Endlich nimmt der Rabbiner die Veränderungen an, und er hatte den Vorsitz bei der Hochzeitszeremonie. Wenn ihr erster Sohn geboren wird, will Thomas ihn als orthodoxen Jude erziehen. Aber bei Lilly ist es egal: obwohl ihre Eltern orthodox waren, hat sie während des Studiums solches Leben gelassen. Der Mann und die Frau haben Plätze miteinander getauscht!
Saturday, October 24, 2009
Berlin is in Germany
Dieser Mann! Ich kann es kaum glauben, wie er immer bei uns kommt, seinen Sohn und meine Freundin zu besuchen. Er will die Liebe seines Sohns nur kaufen, er versteht die Welt nicht, er ärgert sich schnell und oft...was sieht Manuela in ihm? Warum diese Neigung? Hoffentlich ist sie nur neugierig...dann wird sie die Wahrheit bald sehen. Es gefällt mir überhaupt nicht, wie sie auf ihn reagiert, als ob sie ihn noch liebte. Ich habe Angst davor, dass er Manuela von mir nehmen wird. Und wenn er das tun würde, was könnte ich noch machen? Sie ist seine Frau; er hätte Recht, sie zu nehmen. Ich muss mich schützen. Er darf nicht mehr hier kommen. Er darf meine Freundin und ihren Sohn nicht sehen. Wenn Manuela ihn nur nicht sieht, wird sie vernünftig sein. Er wird, er darf sie nicht von mir stehlen.
Sunday, October 11, 2009
Das Leben der Anderen
Heute war für mich ein normaler Tag. Ich bin um sechs Uhr aufgewacht, ich habe mich geduscht, die Hose und das Hemd gebügelt, die Schuhe geputzt, und danach habe ich gefrühstückt. Die Zeitung war wie immer schon gekommen, und die habe ich während des Frühstucks gelesen. Ich zog mir die Jacke an, und als ich auf die Straße und die Reihe grauen Häuser entlang ging, dachte ich an meine neue Aufgabe. Den Studenten muss ich eine Lektion geben, und danach treffe ich mich mit meinem Chef, Oberstleutnant Grubitz. Er hat etwas wichtiges, worüber er mit mir reden will.
Ich mag meine Arbeit. Ich mag meine Technologie, ich geniesse die Anforderungen, wenn ich jemanden überwachen muss. Jedes Haus hat einzigartige Tatsachen, die ich überwinden muss. Und dann gibt es das Abhören; langsam kommt in meine Sinn ein Bild des Lebens der Person, die ich überwache. Ich erfahre ihre Gewohnheiten, ihre Meinungen, das was sie in ihrem alltäglichen Leben tut. Es gefällt mir, mich wichtig zu fühlen, und der Republik zu dienen. Aber es gibt noch etwas anderes: wenn ich die Leute abhöre und ihr Leben sehe, fühle ich mich nicht so allein.
Ich mag meine Arbeit. Ich mag meine Technologie, ich geniesse die Anforderungen, wenn ich jemanden überwachen muss. Jedes Haus hat einzigartige Tatsachen, die ich überwinden muss. Und dann gibt es das Abhören; langsam kommt in meine Sinn ein Bild des Lebens der Person, die ich überwache. Ich erfahre ihre Gewohnheiten, ihre Meinungen, das was sie in ihrem alltäglichen Leben tut. Es gefällt mir, mich wichtig zu fühlen, und der Republik zu dienen. Aber es gibt noch etwas anderes: wenn ich die Leute abhöre und ihr Leben sehe, fühle ich mich nicht so allein.
Friday, October 9, 2009
Solino
Ich freue mich viel, dass ich so einen Beruf habe. Es ist nicht zu schwierig; ich stehe hier, schauen wie die Leute ihre Koffer und Schränke in den Zug tragen. Manchmal helfe ich ihnen, manchmal stellen sie mir Fragen, aber meistens kann ich nur hier stehen, die Leuten anschauen, und die Natur geniessen. Ja, die Natur. Es gibt nicht viel, weil der Bahnhof zwischen Gebäuden liegt, aber immer gibt es den Himmel, die Vögel, und die Bäume. Obwohl nichts sich ändert, gefällt mir dieser Ort. Und doch ändert sich das Wetter und der Himmel, manchmal gibt es Wind. Auch gibt es viele Veränderungen von dem Sonnenschein; veränderungen von dem Sonnenschein; früh und spät gibt es viel Schatten, und die Linien zeigen den Kontrast der Farben. Die Leute beobachte ich gern; Verwandte, die nach langer Zeit einander wiedersehen; Frauen und Männer, die so froh sind, als sie in die Hochzeitsreise fahren; die traurigen Freunde und Familie, als sie sich abschieden. Dann gibt es mein lieblingsteil der Arbeit: den Zugführer stören...
Thursday, September 24, 2009
Schreibanlasse 5
Wie kann es sein? Heute haben wir gegen eine Mannschaft, die wir schon geschlagt haben, verloren. Was ist geschehen? Sind wir zu stolz gewesen? Zu selbstsicher? Seit vier Jahren haben wir kein Spiel verloren. Seit vier Jahren wurden unsere Fans nie enttäuscht. Fast habe ich vergessen, wie es ist, mich so zu fühlen. Wir waren unbesiegbar, oder mindestens wurden wir so erzählt. Und wir, wie Narren, haben es geglauben.
Was denn jetzt? Wir gehen nach Hause, wo wir uns weiter schämen werden. Wir hätten gewinnen sollen. Es macht nichts, dass wir so viele andere Spielen gewonnen haben. Wir haben die Weltmeisterschaft verloren. Wir werden nur als die Mannschaft, die gegen Deutschland verloren hat, erinnert werden.
Was denn jetzt? Wir gehen nach Hause, wo wir uns weiter schämen werden. Wir hätten gewinnen sollen. Es macht nichts, dass wir so viele andere Spielen gewonnen haben. Wir haben die Weltmeisterschaft verloren. Wir werden nur als die Mannschaft, die gegen Deutschland verloren hat, erinnert werden.
Tuesday, September 15, 2009
Schreibanlass #4
Immer gibt es mehr Frauen. Gestern früh kamen zuerst zwei, danach zehn, fünfzehn. Jetzt sind sie eine Menge. Mein Kamerad neben mir spricht ihnen. Ihm fragen sie verschiedene Sachen: „Hat mein Mann den Schlüssel?“ „Hat er die Lebensmittelkarte?“ Wir alle wissen, was sie tun. Nur wollen sie Auskunft über ihren Männer; ob sie hier in der Rosenstraße sind. Wir machen ihn lüstig darüber; vielleicht um uns besser zu fühlen.
Ist er ungehorsam? Wahrscheinlich hätte es den Vorgesetzte nicht gefallen, aber sie sind so weit. Sie mischen sich nicht mit den Bürger. Die Frauen sind Arierin; sie sollten wissen, was mit ihren Männer geschehen ist. Aber sie haben Juden geheiratet. Sie verschmutzteten ihr reines arisches Blut. Ich freue mich, dass er, nicht ich, den Frauen hilft. Noch fühle ich mich...ich weiß nicht. Sie sind keine Teufeln, nur Frauen, die ihre Männer wollen. Was denn? Ich muss meine Befehlen erfüllen. Ich muss das Mitgefühl ignorieren. Ich habe meine Pflicht.
Ist er ungehorsam? Wahrscheinlich hätte es den Vorgesetzte nicht gefallen, aber sie sind so weit. Sie mischen sich nicht mit den Bürger. Die Frauen sind Arierin; sie sollten wissen, was mit ihren Männer geschehen ist. Aber sie haben Juden geheiratet. Sie verschmutzteten ihr reines arisches Blut. Ich freue mich, dass er, nicht ich, den Frauen hilft. Noch fühle ich mich...ich weiß nicht. Sie sind keine Teufeln, nur Frauen, die ihre Männer wollen. Was denn? Ich muss meine Befehlen erfüllen. Ich muss das Mitgefühl ignorieren. Ich habe meine Pflicht.
Wednesday, September 9, 2009
Wie die Zeit vergeht...
"Wie die Zeit vergeht!" So sagt man oft während des Lebens. Die Ehepaar, als sie von der Hochzeitsreise zurückkommen; die Eltern, als ihr Baby zum ersen Mal tretet, und gar bald an der Universität geht; der alte Mann im Krankenhaus, der wenige Zeit zum Leben hat; bei allen vergeht schnell die Zeit.
Aber noch findet man sich in anderen Zeiten; Zeiten, worin man sich fragt, wie er die langweilige Zeit vertreiben kann. Als man in der Grundschule ist; als man arbeitet; als man als man sich von der Krankheit erholt; dann vergeht die Zeit doch langsam. Jede Sekunde kann man zählen; die Minuten dauern eine Stunde; die Stunden sind unerträglich; der ganzen Tag ist eine Ewigkeit.
Wie kann es so sein? Die Zeit ist konstant. Sie passiert nicht schneller noch langsamer. Die Armbanduhr läuft immer regelmäßig und ändert sich nie. Was denn macht die Unterschied? Der Eindruck. Die Situationen worin die Zeit vergeht sind die, worin man nicht an die Zeit denkt. Obwohl die Stunde genauso lang sind, wenn man sich unterhält oder langweilt, bemerkt man mehr die Zeit, wenn man sich langweilt. Im Wartezimmer gibt es immer eine Uhr. Im Kino gibt es keine.
Das stellte die Frage vor: "Ist es wohl, die Zeit verteiben zu wollen?" Natürlich gibt es Umstände, die niemand erleben will. Schwierige Zeiten von der Arbeitslosigkeit; langsame Zeiten von der Arbeit, die man nicht mag, einsame Zeiten wenn die Freunde wit sind, Trauerzeiten, die unendlich erscheinen. Aber solche Zeiten schaffen den Kontrast. Sie versichern, dass die gute Zeiten wirklich gut sind. Sie lassen man die Dankbarkeit spüren. Ohne solche Zeiten wäre das Leben etwas leeres, etwas zu perfektes. Solche Zeiten schaffen die Menschlichkeit.
Aber noch findet man sich in anderen Zeiten; Zeiten, worin man sich fragt, wie er die langweilige Zeit vertreiben kann. Als man in der Grundschule ist; als man arbeitet; als man als man sich von der Krankheit erholt; dann vergeht die Zeit doch langsam. Jede Sekunde kann man zählen; die Minuten dauern eine Stunde; die Stunden sind unerträglich; der ganzen Tag ist eine Ewigkeit.
Wie kann es so sein? Die Zeit ist konstant. Sie passiert nicht schneller noch langsamer. Die Armbanduhr läuft immer regelmäßig und ändert sich nie. Was denn macht die Unterschied? Der Eindruck. Die Situationen worin die Zeit vergeht sind die, worin man nicht an die Zeit denkt. Obwohl die Stunde genauso lang sind, wenn man sich unterhält oder langweilt, bemerkt man mehr die Zeit, wenn man sich langweilt. Im Wartezimmer gibt es immer eine Uhr. Im Kino gibt es keine.
Das stellte die Frage vor: "Ist es wohl, die Zeit verteiben zu wollen?" Natürlich gibt es Umstände, die niemand erleben will. Schwierige Zeiten von der Arbeitslosigkeit; langsame Zeiten von der Arbeit, die man nicht mag, einsame Zeiten wenn die Freunde wit sind, Trauerzeiten, die unendlich erscheinen. Aber solche Zeiten schaffen den Kontrast. Sie versichern, dass die gute Zeiten wirklich gut sind. Sie lassen man die Dankbarkeit spüren. Ohne solche Zeiten wäre das Leben etwas leeres, etwas zu perfektes. Solche Zeiten schaffen die Menschlichkeit.
Tuesday, September 1, 2009
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